Mittwoch, 29. Oktober 2008

Anleitung zum Imageschaden



Sarah Palin ist im aktuellen Wahlkampf - der sich in ein paar Tagen entscheiden wird - die kontroverseste Person gewesen. Sie hat sich über Jahre hinweg ein bestimmtes Image aufgebaut. Gerade als Person der Öffentlichkeit ist es entscheidend, zu seinem Image zu stehen und sich dementsprechend zu verhalten.
Palins Image war das der durchschnittlichen, amerikanischen, allein erziehenden Mutter. Damit sprach sie eine breite Masse in Amerika an. Man bedenke, die durchschnittliche amerikanische Frau lebt bescheiden und kämpft meist mit drei Jobs ums Überleben.

Palin hat kurz vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens einen entscheidenden Fehler begangen, sie hat den Bogen überspannt.
Statt ihr Image als bescheidene Mutter von Nebenan zu pflegen, gab sie 150.000$ für Kleidung, Frisör und Make-up aus, um sich im Wahlkampf von der besten Seite zu zeigen.

Diese Seite sollte jedoch ins Image passen, das tat es jedoch nicht. Im Gegenteil, nicht nur hat sie damit den Menschen die Illusion geraubt, sie sei eine von Ihnen, um das Malheur zu einem richtigen Imageschaden auszubauen, hat sie auch noch Spendengelder von Wahlkampfhelfern dafür verwendet.

Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen darf und was passiert, wenn man sich keinen Rat von Menschen holt, die einem vor solchen Katastrophen bewahren können. Zumal wäre dieser Rat günstiger gewesen und hätte weniger Spuren hinterlassen.

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