Donnerstag, 27. März 2008

Schlaflos in Duisburg

Nach langer Zeit durfte ich wieder fürs Fernsehen arbeiten.
Mit einer tollen Crew ging es in Düsseldorf um die Jagd nach den neuen Frühling/Sommer Trends 2008. (Übrigens nächste Wochen zu sehen in der Aktuellen Stunde des WDR).
Mit einer Hustenattacke nach der anderen bahnte ich mir meinen Tag durch Unmengen von Kleidung - die Verkäuferinnen haben uns beim Wiedereinräumen sicher gehasst. Als ich in der vorletzten Lokation kurz vor Schluss einen Blick in die Umkleide warf, erinnerte mich das sehr lebendig an die Szenen aus Germany's next Topmodel.

Jedenfalls ist man als Stylistin mit den Outfits der Mädchen beschäftigt, so dass auch alles gut sitzt, oder zumindest beinahe. Da wird getaped, geschnürt, auseinander gerupft, eben gearbeitet.
Und was verliert man dabei aus den Augen?! Genau - sich selbst!
Zuhause angekommen, stockt mir der Atem, als mein Blick auf mein pinkes Kaschmirjäckchen fällt. Pilling! Oh Gott - hoffentlich war das beim letzten O-Ton noch nicht so auffällig. Und was wenn doch? Wie peinlich die Stylistin mit fiesen Faserknötchen auf dem Oberteil. Super. In dem Moment dachte ich an Stefan Raab und seine Gier nach peinlichen Auftritten. Ich hoffe, dass die unvorteilhaften Momente raus geschnitten werden und ich noch mal mit dem blauen Augen davon komme.
Soviel zum Thema der Schuster und seine eigenen Leisten.

Und die Moral von der Geschicht?! Ignorier Dein Spiegelbild nicht!

Charmanten Gruß
Carmen Brablec

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